Geplanter Patientenablauf
- 01 Online Erstgespräch
- 02 Anreise und Abholung
- 03 Krankenhaustermin
- 04 Hotelaufenthalt und Kontrolluntersuchung
- 05 Rücktransfer
Behandlungsplan
Ärztliche Beurteilung und ein auf die jeweilige Behandlung abgestimmter Ablaufplan.
Unterstützung bei der Unterkunft
Vergünstigte Hotelunterkunft und Transferzeiten werden gemeinsam geplant.
Ärztliche Zweitmeinung einholen
Möglichkeit, vor der Behandlungsentscheidung die Meinung eines weiteren Spezialisten einzuholen.
Mehrsprachige Kommunikation
Betreuung in Ihrer Muttersprache.
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um die Funktion und Ästhetik fehlender Zähne wiederherzustellen.
Heute gilt die Implantatbehandlung als die modernste und effektivste Lösung bei Zahnverlust. Insbesondere in Fällen, in denen eine Brücke erforderlich wäre, benachbarte Zähne jedoch nicht beschliffen werden sollen oder keine geeigneten Pfeilerzähne vorhanden sind, bieten Implantate die beste Form der prothetischen Rehabilitation und ersetzen natürliche Zähne auf funktionelle und ästhetische Weise.
Bei vollständigem Zahnverlust stellen Zahnimplantate die erfolgreichste Lösung dar, um den Halt einer Vollprothese zu verbessern oder festsitzenden Zahnersatz zu ermöglichen. Bei korrekter Diagnose sowie ausreichender Erfahrung und moderner technischer Ausstattung kann die Implantatbehandlung sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für das Behandlungsteam hervorragende und langfristig erfolgreiche Ergebnisse erzielen.
Wer kann eine Implantatbehandlung erhalten?
Für Menschen nahezu jeden Alters gibt es eine passende Implantatlösung. Mit Ausnahme von Kindern im Wachstum können Implantate bei Patientinnen und Patienten eingesetzt werden, denen ein einzelner Zahn, mehrere Zähne oder alle Zähne fehlen.
Nach Abschluss der routinemäßigen zahnärztlichen Vorbehandlung kann bei den meisten Patientinnen und Patienten eine Implantatbehandlung durchgeführt werden. Auch Personen mit chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes können bei entsprechender medizinischer Vorbereitung erfolgreich mit Implantaten versorgt werden.
Lösung bei Zahn- und Zahnfleischproblemen: Viele Patientinnen und Patienten, die ihre Zähne aufgrund von Karies oder Zahnfleischerkrankungen verloren haben, können durch Implantate wieder ein funktionelles und ästhetisches Gebiss erhalten.
Patienten mit herausnehmbarem oder festsitzendem Zahnersatz: Implantate können sowohl als Alternative zu herausnehmbaren Prothesen oder festen Brücken als auch zur Stabilisierung bestehender Prothesen eingesetzt werden. Dadurch entstehen individuellere und komfortablere Behandlungsmöglichkeiten.
Rauchen: Obwohl Rauchen die Erfolgsquote einer Implantatbehandlung verringern kann, schließt es die Behandlung nicht grundsätzlich aus. Begleitende Maßnahmen zur Reduzierung des Tabakkonsums können den Behandlungserfolg zusätzlich unterstützen.
Arten der Implantatbehandlung
Enossale Implantate
Enossale Implantate sind Titanimplantate mit oder ohne Schraubengewinde, die direkt im Kieferknochen verankert werden. Sie kommen zum Einsatz, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen.
Subperiostale Implantate: Diese Implantate werden im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs auf dem Kieferknochen befestigt und stellen in bestimmten Fällen eine spezielle Behandlungsoption zur Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik dar.
Intramukosale Implantate
Patientinnen und Patienten mit herausnehmbarem Zahnersatz können diese Implantatart nutzen, um den Halt ihrer Prothese zu verbessern und ihren Tragekomfort zu erhöhen, ohne eine vollständig neue Prothese anfertigen lassen zu müssen.
Wie lange dauert eine Implantatbehandlung?
Die Dauer der Implantatbehandlung hängt von der individuellen Situation ab und erfolgt in der Regel in zwei Behandlungsphasen über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten. Der eigentliche Eingriff dauert meist 10–15 Minuten, wobei das Einsetzen jedes einzelnen Implantats etwa 3–4 Minuten in Anspruch nimmt.
Wie wird eine Implantatbehandlung durchgeführt?
Zur Schmerzkontrolle während des Eingriffs kommen – je nach medizinischer Beurteilung – Lokalanästhesie, Vollnarkose oder Sedierung zum Einsatz. Welche Methode geeignet ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt individuell.
In bestimmten Fällen kann eine Vollnarkose erforderlich sein. Während des Eingriffs verspüren die Patientinnen und Patienten keine Schmerzen.
Nach dem Nachlassen der Betäubung können leichte Schmerzen auftreten, die sich in der Regel gut mit den verordneten Medikamenten kontrollieren lassen. Die Fäden werden meist etwa eine Woche nach dem Eingriff entfernt.
Anschließend muss das Implantat mit dem Kieferknochen verwachsen. Dieser Heilungsprozess dauert je nach Situation etwa zwei bis sechs Monate. Falls erforderlich, kann während dieser Zeit ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt werden. Die endgültige Versorgung mit Implantatprothesen erfolgt je nach Behandlungsfall in mehreren Sitzungen.
All-on-4-Behandlung
Die All-on-4-Methode ermöglicht es, bei zahnlosen Patientinnen und Patienten noch am selben Tag einen festsitzenden Zahnersatz auf vier strategisch gesetzten Implantaten zu befestigen. Dadurch entfällt die Wartezeit mit Zahnlosigkeit oder herausnehmbarem Zahnersatz.
Mit der All-on-4-Technik erhalten Patientinnen und Patienten eine wissenschaftlich bewährte, schnelle und komfortable Behandlung, die sowohl die Kaufunktion als auch die Ästhetik des Lächelns nachhaltig verbessert.
Vorteile einer Implantatbehandlung
- Erleichtertes Kauen
- Verbesserte Ästhetik
- Erhalt eines gesunden Kieferknochens
- Natürliches und deutliches Sprechen
- Förderung der Mundgesundheit
- Mehr Selbstvertrauen
Kontaktieren Sie uns
Kontaktieren Sie uns für die Planung Ihrer Gesundheitsreise und Behandlung.
Hinterlassen Sie eine Nachricht
Wenn Sie das Formular ausfüllen, werden Ihre Angaben an die zuständigen Ansprechpartner weitergeleitet.